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Pfarrei Klingnau

Pfarrei und Kirchgemeinde Klingnau

Die Pfarrei St. Katharina ist eine lebendige Pfarrei, zu der verschiedene Gruppierungen und Vereine gehören, die das Pfarreileben mittragen und mitgestalten. Besonders aktiv ist die Frauen- und Müttergemeinschaft, die viele Aktivitäten für Mütter mit Kindern, Erwachsene und Senioren auf die Beine stellt. Aus ihren Reihen sind verschiedene Anlässe entstanden.
Die Adventszeit ist geprägt von der Lichtfeier für Schüler*innen und Eltern und Abendlichtandachten für alle. Familiengottesdienste werden musikalisch durch den ökumenischen Kinderchor „Power Kids“ und „Power Teens“ mitgestaltet.
Wichtige Anlässe der Pfarrei im Kirchenjahr sind die Familienweihnacht und die Weihnachtsgottesdienste, Sternsingeraktion und Dankgottesdienst, Fasnacht und Fasnachtsgottesdienst, Suppentage, Palmbinden und Familiengottesdienst am Palmsonntag, Ostern, Erstkommunion, Fronleichnamsgottesdienst, Miniaufnahme, Erntedank, Patrozinium und viele weitere.

Geschichte

Mitten im Städtchen Klingnau steht sie – unser Stadtkirche St. Katharina. Erbaut wurde diese gleichzeitig mit dem Städtchen im Jahre 1239. Im Laufe der Jahre wurde angebaut, umgebaut und im Jahre 1968/69 das Kirchenschiff sogar abgerissen und neu aufgebaut.
Mehr zur Geschichte und den Reichtümern unserer Kirche können Sie im neuen Flyer zur Pfarrkirche St. Katharina lesen.

Interessantes in Kürze


Baugeschichte
1262 wird die Klingnauer Kirche zum ersten Mal erwähnt. Der Bau dieser Kirche geht auf die Stadtgründung 1239 zurück. Um 1480 entstand der spätgotische Chor, um 1538 wurde das Langhaus erweitert, 1685 die Empore eingebaut. 1968/69 erfolgte der vollständige Abriss und Neubau des Kirchenschiffes.


Patronin
Katharina von Alexandrien


Patrozinium
25. November

Glocken
⦁ Grosse Glocke, 1587 gegossen, 2051 kg, gestimmt auf d`
⦁ Dreifaltigkeitsglocke, 1968 gegossen, 1050 kg, gestimmt auf f`
⦁ Marienglocke, 1968 gegossen, 1050 kg, gestimmt auf a`
⦁ Katharinenglocke, 1968 gegossen, 310 kg, gestimmt auf c`
⦁ Bischofsglocke, 1968 gegossen, 212 kg, gestimmt auf d`

Ausstattung
⦁ Gotisches Massenwerkfenster mit Wappenscheiben aus dem 17. Jahrhundert.
⦁ Moderne Fenster im Kirchenschiff. Entwürfe von Ferdinand Gehr
⦁ Statuten aus der Spätgotik und der Barockzeit
⦁ Orgel von Orgelbau Mathis, Näfels. 26 Register, Mechanische Spieltraktur und elektronische Registratur

Besonderes
⦁ Gotischer Chor, modernes Kirchenschiff
⦁ Fresko mit einer Darstellung des heiligen Niklaus von Flüe, frühes 17. Jahrhundert. Das Fresko gehört ausserhalb der Innerschweiz zu den ältesten Bruder Klaus-Darstellungen
⦁ Im Kirchenschatz eine Monstranz aus dem Jahr 1508

Kirchenpatronin

Katharina von Alexandrien
Die heilige Katharina, viele Jahrhunderte hindurch eine der meistverehrten Heiligen, gehört neben den Hl. Barbara und Hl. Margareta von Antiochia zur Gruppe der „Drei heiligen Jungfrauen“ und wird seit dem 14. Jahrhundert auch als eine der 14 Nothelfer verehrt. Sie ist Patronin von Wallis, Sitten, Fribourg, der Universität in Paris, der Mädchen, Jungfrauen, Ehefrauen, Lehrer, Studenten, Theologen, Philosophen, Anwälte, Rhetoriker und von unserer Stadtkirche. Ihr Gedenktag ist der 25. November.
Die Legenden von ihrem Leben beschreiben Katharina als eine überaus hübsche, intelligente und gebildete, jedoch auch als außerordentlich stolze junge Frau, die sich für besser als alle und jeden hielt. Erst ein Gespräch mit einem Einsiedler, der ihr erzählte, sein Bräutigam sei Jesus Christus, brachte sie zum Nachdenken und Katharina erbat die Taufe.
Als die Neugetaufte zu einem heidnischen Opferfest im Tempel geladen wurde, beschloss sie dort hinzugehen, nicht um zu opfern, sondern um Kaiser Maxentius auf seine Verblendung hinzuweisen. Da Katharinas Argumente so überzeugend waren und der gedemütigte Kaiser sie nicht widerlegen konnte, lud er die junge Frau einige Tage nach dem Fest in seinen Palast ein, wo er sie gegen 50 Weise streiten ließ. Doch auch diese konnten gegen die Klugheit und die Überzeugungskraft der Jungfrau nicht an, ergaben sich und sie erkannten den Gott der Christen als den wahren Gott an. Das machte Maxentius so wütend, dass er alle 50 auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Katharina wurde gerädert und im Kerker schwer misshandelt. Da ihre Wunden jedoch immer wieder auf wunderbare Weise geheilt wurden, erlitt sie schließlich den Martertod durch Enthauptung. Über Katharinas Grab am Berg Sinai liess Kaiser Justinian das Katharinenkloster erbauen Aufgrund der Art ihres Todes wird sie oft mit einem Rad dargestellt.

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