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Diakonie

Diakonie meint «Dienst am Menschen» und ist schon seit jeher ein „Kennzeichen“ christlicher Gemeinden. Diakonie ist eine Grundhaltung jedes Gemeindemitglieds und ist geprägt von Achtung und Toleranz. Sie wahrt die Würde eines hilfsbedürftigen Mitmenschen und verzichtet auf Schuldzuweisung.

Unabhängig von Religions- oder Kirchenzugehörigkeit, nimmt Diakonie die materiellen, aber auch sozialen und seelischen Notlagen der Menschen wahr und sucht mit den Betroffenen nach Hilfsmöglichkeiten.

Auch die Gemeinschaftsbildung in den Pfarreien gehört zur Diakonie. Wesentlicher Pfeiler sind die Freiwilligen. Sie stellen ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung: sie besuchen beispielsweise Kranke, entlasten Familien, stehen Flüchtlingen bei, betreuen ein Hilfsprojekt. Sie helfen so gegen Isolation und Vereinsamung und tragen zu einer lebendigen Gemeinschaft bei.

Viel soziales Engagement wird von kirchlichen Vereinen und Gruppierungen getragen.

Im Pastoralraum „Aare-Rhein“ leben wir eine diakonische Pastoral zusammen mit den anderen Grundfunktionen der Kirche: Liturgie und Verkündigung. Zu den Aufgaben der Diakonieverantwortliche im Pastoralraum gehört es, diakonische Projekte zu koordinieren und Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Sie begleitet Gruppierungen, bietet Erfahrungsaustausch und Weiterbildungen an.

«Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts.»

— Jacques Gaillot (*1935)
französischer Bischof von Évreux
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